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Shopify vs Square: Onlineshop, Kassensystem und Google-Sichtbarkeit im Vergleich (2026)

Shopify oder Square für Online- und Ladenverkauf: geprüfte Preise, Kartengebühren, Kasse, SEO-Einstellungen, KI-Sichtbarkeit und die richtige Wahl je Geschäft.

Veröffentlicht am
29/10/2026
Aktualisiert am
29/10/2026
Lesezeit
12 Min.
Titelbild des Sorank-Ratgebers, der Shopify und Square für einen Onlineshop mit Ladenkasse und Sichtbarkeit bei Google vergleicht.

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Kurz gesagt

Wählen Sie Shopify, wenn der Onlineshop Ihr wichtigster Wachstumskanal ist: Es bietet mehr SEO-Kontrolle, einen echten Blog, mehrsprachige Shops und Tausende Apps, und seine Kasse bedient ein oder mehrere Ladengeschäfte. Wählen Sie Square, wenn Ihr Geschäft an einem physischen Ort stattfindet (Laden, Café, Salon) und die Website ein zweiter Kanal ist: Die Kasse ist ausgezeichnet, die Website ist inklusive und der Bestand wird automatisch geteilt. Für die Sichtbarkeit bei Google und in KI-Assistenten startet Shopify mit einem Vorsprung, weil die Produktseiten von Square Online ihren Inhalt per JavaScript laden.

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Wo findet Ihr Onlineshop seine nächsten Kunden?

Frage 1 von 425%
Wann brauchen Sie Verkäufe?

Die Frage Shopify vs Square hängt vor allem davon ab, wo Sie am meisten verkaufen. Der stationäre Handel dominiert weiterhin: Laut dem U.S. Census Bureau (US-Statistikbehörde) entfielen im zweiten Quartal 2026 17,1 % der Einzelhandelsumsätze auf den Onlinehandel, mehr als 80 % der Ausgaben finden also weiterhin offline statt. Beide Plattformen verkaufen in beiden Welten, kommen aber von entgegengesetzten Enden: Shopify begann als Onlineshop und ergänzte eine Kasse, Square begann als Kartenleser und ergänzte eine Website. Dieser Vergleich prüft, was jede Plattform kostet, wie ihre Kasse funktioniert und vor allem, wie leicht Ihre Produkte bei Google gefunden und von ChatGPT, Gemini oder Perplexity zitiert werden.

Was ist der Unterschied zwischen Shopify und Square?

Shopify ist eine E-Commerce-Plattform mit Kassensystem; Square ist ein Zahlungs- und Kassenanbieter mit Website-Baukasten. Diese Herkunft prägt alles: Shopify stellt den Onlineshop, seine Themes, Apps und SEO-Einstellungen in den Vordergrund, Square die Ladentheke, den Kartenleser, die Personalverwaltung und Zahlungen vor Ort.

Shopify enthält Shopify POS in jedem Tarif (die kostenlose Stufe POS Lite) und verkauft für echte Läden ein Zusatzpaket POS Pro pro Standort. Square liefert Square Online, die Website, die dieselbe Artikelbibliothek wie die Kasse liest: Ein im Laden verkauftes Produkt verschwindet von der Website, sobald der Bestand aufgebraucht ist. Square deckt außerdem Gastronomie, Terminbuchungen und Dienstleistungen mit eigenen Werkzeugen ab, während Shopify auf den Verkauf von Produkten fokussiert bleibt.

Für Inhaber eines lokalen Geschäfts liegt der Unterschied im Ausgangspunkt. Mit Square läuft der Laden ab dem ersten Tag, die Website kommt dazu. Mit Shopify ist der Onlineshop der Kern und der Laden wird angeschlossen. Unser Ratgeber zur besten Kassensoftware vergleicht weitere Systeme, falls keines der beiden passt.

Was kosten Shopify und Square?

Square ist günstiger für den Start, Shopify günstiger für das Wachstum online. Square bietet einen echten Gratistarif und bezahlte Tarife für 25 € und 69 € zzgl. MwSt. im Monat; Shopify beginnt bei 27 € im Monat (19 € bei jährlicher Zahlung) und senkt die Online-Kartengebühren in höheren Tarifen. Die Preise unten sind die europäischen Preise der offiziellen Preisseiten, geprüft im Oktober 2026.

KostenpunktShopifySquare
EinstiegstarifBasic: 27 € pro Monat oder 19 € pro Monat jährlichKostenlos: 0 € pro Monat
Mittlerer TarifGrow: 74 € pro Monat oder 56 € pro Monat jährlichPlus: 25 € zzgl. MwSt. pro Monat, jährliche Abrechnung
Oberer TarifAdvanced: 384 € pro Monat oder 289 € pro Monat jährlichPremium: 69 € zzgl. MwSt. pro Monat, jährliche Abrechnung
Große UnternehmenPlus: ab 2.100 € pro MonatAuf Anfrage ab 100.000 € Jahresumsatz
Online-KartenzahlungenAb 1,5 % + fester Betrag (Basic), weniger in höheren Tarifen1,4 % + 0,25 € (Kostenlos, Plus), 1,4 % + 0,15 € (Premium), europäische Karten
Kartenzahlungen im LadenJe nach Land des ShopsAb 1,65 % (europäische Karten)
KassensoftwarePOS Lite inklusive; POS Pro +79 € pro Monat und StandortSquare-Kasse kostenlos, Website separat berechnet
Externer ZahlungsanbieterZusatzgebühr von 2 %, 1 %, 0,6 % oder 0,2 % je nach TarifEntfällt, Square wickelt die Zahlungen ab
Eigene DomainAlle TarifeNur Plus und Premium

Quellen: Shopify-Preise und Square-Online-Tarife, geprüft im Oktober 2026; europäische Square-Preise von den Seiten für Frankreich und Spanien. Hardware (Kartenleser, Terminals, Kassen) kommt bei beiden hinzu und ist nicht im Monatspreis enthalten.

Shopify-Preisseite mit den Tarifen Basic, Grow, Advanced und Plus bei jährlicher Zahlung, Preise in Euro
Shopify-Preisseite, Oktober 2026 (Preise in Euro, wie aus Europa angezeigt).

Beispiel

Ein Shop mit 5.000 € Onlineumsatz pro Monat in 100 Bestellungen zu 50 €, bezahlt mit europäischen Karten, zahlt bei Square Kostenlos rund 95 € Gebühren (100 × 0,95 €) und bei Square Plus rund 120 € (25 € + 95 €). Bei Shopify Basic mit Jahreszahlung kommen 19 € Grundgebühr plus rund 75 € Provision (1,5 %) und der feste Betrag pro Zahlung zusammen. In dieser Größe ist der Abstand klein: Entscheidend sind die Funktionen, nicht der Preis.

Square-Online-Tarifseite mit den Tarifen Free, Plus und Premium pro Standort und den Gebühren für Onlinezahlungen
Square-Online-Tarifseite, US-Version in Dollar, Oktober 2026: Free, Plus für 49 $ und Premium für 149 $ pro Monat und Standort.

Der echte Kostenunterschied zeigt sich an den Rändern. Ein Händler mit mehreren Standorten zahlt Shopify POS Pro für jeden Laden. Ein Shop, der vor allem online verkauft, profitiert von den niedrigeren Online-Gebühren bei Grow und Advanced. Ein Shopify-Shop mit externem Zahlungsanbieter zahlt auf jede Bestellung eine Zusatzgebühr, die Square nie berechnet.

Welche Kasse ist besser, Shopify POS oder Square?

Square hat die stärkere Kasse für Geschäfte, die an der Theke leben; Shopify POS passt besser zu Läden, deren Katalog und Kunden zuerst online verwaltet werden. Beide verarbeiten Kartenzahlungen, Belege, Erstattungen, Rabatte, Kundenprofile und einen Offline-Modus, und beide verkaufen eigene Kartenleser und Terminals.

Die Stärke von Square ist die Breite. Dasselbe Konto betreibt einen Laden, ein Restaurant mit Tischservice, einen Salon mit Terminbuchung oder einen Marktstand, und schon der Gratistarif enthält eine vollständige Kasse. Personalverwaltung, Berichte und in den USA auch Lohnabrechnung und Bankdienste liegen im selben Dashboard. Für ein Café oder einen Dienstleister hat Shopify nichts Vergleichbares.

Die Stärke von Shopify ist der gemeinsame Katalog für große Sortimente. Produkte, Varianten, Kollektionen, Bestand pro Laden und Lager sowie Kundenhistorien werden zwischen Website und Kasse geteilt. Mit POS Pro kommen pro Standort Mitarbeiterrollen, Bestandsverwaltung im Laden, Abholung im Geschäft und flexible Lieferung hinzu. Der Präsident von Shopify beschreibt den Wandel so:

„Wir haben uns von einem Onlineshop zu einem umfassenden, einheitlichen Betriebssystem für den Handel entwickelt, überall und jederzeit.“

Harley Finkelstein, Präsident von Shopify, Shopify News (aus dem Englischen übersetzt)

Eine einfache Regel: Wenn Sie Ihr Geschäft als „Laden, der auch online verkauft“ beschreiben, starten Sie mit Square. Wenn Sie es als „Marke, die auch einen Laden hat“ beschreiben, starten Sie mit Shopify. Einzelhändler finden auf unserer Seite zu SEO für den Einzelhandel die lokale Seite dieser Entscheidung.

Was ist einfacher einzurichten und zu bedienen, Shopify oder Square?

Square ist einfacher für den Start, Shopify einfacher für das Wachstum. Wer die Square-Kasse bereits nutzt, kann an einem Nachmittag eine Website veröffentlichen: Der Baukasten bietet einige Stile, importiert die Artikelbibliothek und aktiviert Abholung oder Lieferung mit wenigen Klicks. Es gibt wenig einzustellen und damit wenig falsch zu machen.

Shopify verlangt am ersten Tag mehr Entscheidungen: ein Theme, Kollektionen, Versandzonen, Steuern, Zahlungseinstellungen und oft einige Apps. Dafür lässt sich später fast alles ändern. Der Theme-Editor arbeitet mit Abschnitten, der App Store bietet Tausende Erweiterungen (Bewertungen, Abos, Übersetzungen, Produkt-Feeds, Treueprogramme) und die Verwaltung liefert detaillierte Berichte zu Umsatz, Bestand und Traffic. Der App-Marktplatz von Square ist deutlich kleiner und auf Buchhaltung, Personal und Zahlungen ausgerichtet.

Für wenig technikaffine Inhaber hängt die ehrliche Antwort von den nächsten zwei Jahren ab. Bleibt die Website ein kleines Schaufenster mit Abholbestellungen, ist die Einfachheit von Square ein Vorteil. Planen Sie Inhalte, Kampagnen, neue Märkte oder ein größeres Sortiment, zahlt sich die Einarbeitung in Shopify schnell aus, weil Sie den Shop später nicht auf einer anderen Plattform neu bauen müssen.

Was ist besser für SEO, Shopify oder Square?

Shopify ist besser für SEO, besonders bei vielen Produkten oder mehreren Sprachen. Square Online deckt die Grundlagen ab (bearbeitbare Titel, Beschreibungen und URLs, automatische Sitemap, 301-Weiterleitungen), bietet aber weniger Kontrolle und liefert seine Produktseiten per JavaScript aus. Die Tabelle vergleicht jede Einstellung Punkt für Punkt.

SEO-EinstellungShopifySquare Online
URLsBearbeitbarer Handle in festen Ordnern: /products/, /collections/, /pages/, /blogs/Bearbeitbarer Permalink in /product/name/ID und /shop/kategorie/ID, die ID bleibt in der Adresse
Title-Tag und Meta-BeschreibungFür jedes Produkt, jede Kollektion, Seite und jeden Artikel bearbeitbarFür jede Seite, jeden Artikel und jede Kategorie bearbeitbar, dazu Standardwerte für die Website
301-WeiterleitungenWeiterleitungsverwaltung, Massenimport per CSV, automatische Weiterleitung bei geänderter URL angebotenUnterstützt, eine Weiterleitung pro Seite, nur auf derselben Domain wie die alte Website
XML-SitemapAutomatisch erstelltAutomatisch erstellt
robots.txtAutomatisch erstellt, über die Vorlage robots.txt.liquid bearbeitbarAutomatisch erstellt, kein Editor in der Square-Hilfe dokumentiert
Strukturierte DatenProduktdaten in den meisten Themes, per Apps erweiterbarKein JSON-LD im rohen HTML der getesteten Produktseiten; eigener Code erfordert Plus
Canonical-TagVon den Themes ausgegeben, Produkt-URLs innerhalb von Kollektionen verweisen auf /products/Kein Canonical-Tag im rohen HTML der getesteten Seiten
Geschwindigkeit und RenderingServerseitig gerendertes HTML, globales CDN, Core-Web-Vitals-Bericht in der VerwaltungGehostet im Netz von Square, Produktinhalte per JavaScript geladen
MehrsprachigkeitShopify Markets und Translate & Adapt: Sprachordner mit hreflang-TagsKein nativer mehrsprachiger Shop; Übersetzungstools von Drittanbietern
BlogIntegrierter Blog mit Tags, Autoren und RSS-Feed„Stories“, ein einfacher Blog mit wenigen Layouts

Zwei Einstellungen verdienen Aufmerksamkeit. Die erste ist die Domain: Im Gratistarif von Square liegt der Shop auf einer square.site-Subdomain, jeder Link und jedes Ranking gehört also zu einer Adresse, die Sie nicht mitnehmen können. Wenn Google-Sichtbarkeit zählt, planen Sie Square Plus vom ersten Tag an ein. Die zweite sind 301-Weiterleitungen: Square akzeptiert eine Weiterleitung pro Seite und nur auf derselben Domain, was Umzüge von einer anderen Domain anfälliger macht als bei Shopify.

Die wichtigste SEO-Grenze von Shopify sind die festen Ordner: Ein Produkt liegt immer unter /products/, eine Kategorie unter /collections/. Google bestraft das nicht, und die übrigen Einstellungen (Weiterleitungen, robots.txt, strukturierte Daten über das Theme) sind vollständiger. Unser Ranking der besten E-Commerce-Plattformen für SEO ordnet beide Plattformen neben acht weiteren Optionen ein.

Können Google und KI-Assistenten einen Square-Online-Shop lesen?

Google kann es, weil es JavaScript rendert; die meisten KI-Crawler können es nicht, was Square-Online-Shops in ChatGPT und Claude benachteiligt. Das ist der am wenigsten bekannte Unterschied zwischen den beiden Plattformen und derjenige, der für die KI-Sichtbarkeit am meisten zählt.

Wir haben am 29. Oktober 2026 öffentliche Square-Online-Shops getestet. Auf ihren Produktseiten enthielt das vom Server gesendete HTML den Title-Tag und die Meta-Beschreibung, aber nur 6 bis 24 Wörter sichtbaren Text, kein Canonical-Tag und kein JSON-LD: Produktname, Preis und Beschreibung werden per JavaScript im Browser geladen. Die robots.txt-Dateien enthielten zudem eine Zeile „Crawl-delay: 5“, die Googlebot ignoriert. Bei einem Shopify-Shop mit Theme kommt dieselbe Produktseite mit Text, Preis und strukturierten Product-Daten bereits im HTML an.

Google rendert JavaScript vor der Indexierung, Square-Produktseiten können also ranken, mit etwas Verzögerung. Bei KI-Crawlern sieht es anders aus. Eine Studie von Vercel (Dezember 2024) stellte fest, dass „keiner der großen KI-Crawler derzeit JavaScript rendert“, während GPTBot (OpenAI) und der Crawler von Claude (Anthropic) in einem Monat 569 und 370 Millionen Anfragen im Vercel-Netz stellten, rund 20 % der 4,5 Milliarden Anfragen von Googlebot. Eine Produktseite, die ohne JavaScript leer ist, bietet diesen Bots nichts zum Zitieren.

Tipp

Um zu sehen, was KI-Crawler lesen, öffnen Sie eine Produktseite, zeigen den Quelltext an (Strg+U oder Cmd+Option+U) und suchen nach der Produktbeschreibung. Fehlt sie im Quelltext, liest der Crawler von ChatGPT sie auch nicht. Unser Ratgeber zur robots.txt für KI-Crawler erklärt, welche Bots Sie zulassen sollten.

Square-Händler haben Auswege. Startseite, „Über uns“-Seite und Stories-Artikel können das Wesentliche als Text tragen: was Sie verkaufen, wo, Öffnungszeiten, Liefergebiet. Ein vollständiges Google-Unternehmensprofil, das mit der Website übereinstimmt, speist außerdem Gemini und die KI-Antworten von Google. Bei Shopify geht es eher um die Qualität der Inhalte als um den Zugang: Unsere Studie zu Shopify-Shops, die von KI-Assistenten zitiert werden, zeigt, welche Seiten aufgegriffen werden.

Was ist besser für die lokale Suche und Click and Collect?

Square ist ab Werk besser für lokale Sichtbarkeit, Shopify für lokale Sichtbarkeit in Verbindung mit einem starken Onlinekatalog. Beide unterstützen Abholung im Laden und lokale Lieferung, wodurch Suchen wie „[Produkt] kaufen in der Nähe“ zu Besuchen werden.

Square verbindet die Website ganz natürlich mit dem Standort: Öffnungszeiten, Adresse, Abholzeiten und Bestand stammen aus demselben Konto, das den Laden betreibt. Für eine Bäckerei, einen Blumenladen oder ein Fahrradgeschäft reicht das oft, um zusammen mit einem Google-Unternehmensprofil und echten Bewertungen in den lokalen Ergebnissen zu erscheinen. Produktbewertungen auf der Website erfordern allerdings einen bezahlten Tarif.

Shopify verwaltet mehrere Läden und Lager mit Bestand pro Standort, Abholung im Geschäft und lokalen Lieferzonen, und seine Themes können die Verfügbarkeit in jedem Laden anzeigen. Was fehlt, ist die lokale Datenebene: Adresse, Öffnungszeiten und LocalBusiness-Schema müssen über das Theme oder eine App ergänzt werden. Danach lassen sie sich mit einem Validator für strukturierte Daten prüfen.

Hinweis

Google bewertet lokale Unternehmen nach Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Die Plattform ändert nicht die Entfernung, aber sie bestimmt, wie leicht Ihre Seiten Relevanz belegen: klare Produktseiten, Adresse als Text, Bewertungen und überall gleiche Öffnungszeiten.

Was ist besser für Inhalte und Produktseiten?

Shopify ist bei Inhalten klar überlegen: Blog, Themes und Apps ermöglichen die Ratgeber, Kategorietexte und reichhaltigen Produktseiten, die organischen Traffic bringen. Die Stories-Funktion von Square Online eignet sich für Neuigkeiten und Ankündigungen, bietet aber wenige Layouts, wenige Möglichkeiten zur Ordnung der Artikel und wenig Kontrolle über ihre Struktur.

Für das Ranking zählt der Inhalt mehr als die Plattform. Eine Produktseite, die rankt und verkauft, braucht eine eigene Beschreibung, Antworten auf echte Fragen, echte Fotos, Bewertungen und klare Lieferinformationen. Bei Shopify hat jedes dieser Elemente seinen Platz im Theme, und Metafelder fügen strukturierte Details hinzu (Material, Größen, Pflege). Bei Square arbeiten Sie mit einer kleineren Auswahl an Abschnitten.

Dasselbe gilt für den Blog. Ratgeber wie „Wie wähle ich ein Rennrad?“ oder „Welche Kaffeebohnen für die Espressomaschine?“ bringen Besucher Monate vor dem Kauf, und genau diese Seiten zitieren KI-Assistenten am häufigsten. Shopify gibt solchen Artikeln einen richtigen Platz mit Autoren, Tags und RSS-Feed und verknüpft sie mit Kollektionen. Teams mit wenig Zeit können sie mit einem Artikelgenerator für Google und KI entwerfen und vor der Veröffentlichung prüfen.

Wie wechselt man von Square zu Shopify (oder umgekehrt), ohne Traffic zu verlieren?

Exportieren Sie den Katalog als CSV, bauen Sie den Shop neu auf und leiten Sie jede alte URL per 301 auf ihre neue Adresse weiter, bevor Sie die Domain umstellen. Produkte wandern per CSV leicht zwischen den Plattformen; Rankings wandern nur mit, wenn jede URL weitergeleitet wird.

  1. Listen Sie jede indexierte URL des aktuellen Shops auf: Produktseiten, Kategorien, Seiten und Blogartikel, aus der Sitemap und der Google Search Console.
  2. Exportieren und importieren Sie den Katalog per CSV (Namen, Beschreibungen, Preise, Varianten, Bestand, Bilder).
  3. Überarbeiten Sie Title-Tags und Meta-Beschreibungen bei Bedarf und behalten Sie Produkttexte, die bereits ranken.
  4. Ordnen Sie jeder alten URL die neue zu: /product/name/ID bei Square wird /products/name bei Shopify, /shop/kategorie/ID wird /collections/kategorie.
  5. Importieren Sie die Weiterleitungen gesammelt bei Shopify (CSV) oder einzeln pro Seite bei Square, dann verbinden Sie die Domain.
  6. Reichen Sie die neue Sitemap in der Search Console ein und beobachten Sie Fehler und Positionen acht Wochen lang.

Achtung

Square akzeptiert Weiterleitungen nur auf derselben Domain wie die alte Website. Wenn Sie einen Shop zu Square umziehen und gleichzeitig die Domain wechseln, lassen sich die alten Links nicht aus Square weiterleiten: Behalten Sie die alte Domain oder richten Sie die Weiterleitungen bei Ihrem Domainanbieter ein.

Hardware ist der zweite Wechselkostenfaktor. Square-Kartenleser funktionieren nicht mit Shopify POS und umgekehrt, ein Wechsel mit mehreren Läden bedeutet also, jeden Leser und jedes Terminal zu ersetzen.

Shopify oder Square: Was sollten Sie wählen?

Die richtige Plattform hängt davon ab, woher der Großteil Ihres Umsatzes kommt und wie sehr Sie auf Google setzen. Die Tabelle fasst das Urteil nach Profil zusammen.

Ihr GeschäftBeste WahlWarum
Laden, Café oder Salon mit neuer WebsiteSquare (Plus)Kostenlose Kasse, geteilter Bestand, Website in wenigen Stunden; Plus bringt die eigene Domain
Restaurant oder DienstleisterSquareWerkzeuge für Tische, Bestellungen und Termine, die Shopify nicht bietet
Onlinemarke mit erstem LadenShopify (mit POS Pro)Onlinekatalog, SEO und Inhalte zuerst, Laden am selben Bestand angeschlossen
Shop mit großem SortimentShopifyKollektionen, Varianten, Apps, strukturierte Daten und niedrigere Online-Gebühren in höheren Tarifen
Shop mit Verkauf in mehrere LänderShopifyShopify Markets: Sprachen, Währungen und hreflang ohne Zusatztools
Marktstand oder GelegenheitsverkäuferSquare (Kostenlos)Keine Grundgebühr; die square.site-Website reicht für Abholbestellungen

Für einen Onlineshop, der bei Google gefunden und von KI-Assistenten zitiert werden will, ist Shopify die sicherere Basis. Unsere Seite zu SEO für E-Commerce behandelt die restliche Arbeit.

Wie steigert man den organischen Traffic auf Shopify oder Square?

Auf beiden Plattformen entsteht organischer Traffic aus Inhalten, die echte Fragen beantworten, aus Produktseiten, die für sich stehen, und aus einer Website, die Maschinen lesen können. Die Plattform setzt die Obergrenze; die Arbeit füllt sie aus.

Sorank ist unser Produkt: eine SEO- und GEO-Software, die die Keywords Ihres Shops findet, optimierte Artikel schreibt und veröffentlicht und prüft, ob ChatGPT, Gemini oder Claude Ihre Marke zitieren. Sie verbindet sich in wenigen Minuten mit Shopify (siehe unsere Shopify-Integration) und arbeitet mit Square Online über einen verwalteten Blog, der von Ihrem Shop verlinkt wird (siehe die Square-Online-Integration). Ihr Tracking von KI-Erwähnungen zeigt, welche Wettbewerber an Ihrer Stelle zitiert werden.

Kurz zusammengefasst: Square für Geschäfte, die vor allem an der Theke verkaufen, Shopify für alle, die online und bei Google wachsen wollen. Prüfen Sie die realen Gebühren für Ihr Volumen mit der Tabelle oben, behalten Sie vom ersten Tag an Ihre eigene Domain und stellen Sie sicher, dass Ihre Produktseiten ohne JavaScript lesbar sind.

Häufig gestellte Fragen

Kann man Square mit Shopify nutzen?

Nicht als ein einziges System. Shopify Payments und Square wickeln jeweils ihre eigenen Zahlungen ab, deshalb wählen die meisten Händler eine Plattform für Website und Ladenkasse. Manche behalten Square an der Kasse und Shopify online, doch dann liegen Bestand, Kunden und Berichte an zwei Orten und müssen per Connector oder CSV-Dateien abgeglichen werden.

Ist Square Online kostenlos?

Ja, der kostenlose Square-Tarif kostet 0 € im Monat und berechnet nur Zahlungsgebühren (online 1,4 % + 0,25 € pro europäischer Karte laut der französischen Preisseite, geprüft im Oktober 2026). Die Grenzen zählen für die Sichtbarkeit: keine eigene Domain, also eine square.site-Adresse, und das Square-Branding bleibt sichtbar. Wer eine Marke bei Google aufbauen will, braucht meist den Tarif Plus für 25 € zzgl. MwSt. pro Monat bei jährlicher Zahlung.

Brauche ich Shopify, wenn ich schon Square nutze?

Nicht, solange der Onlineverkauf ein Nebenkanal bleibt: Square Online übernimmt Katalog und Bestand Ihrer Kasse und reicht für Abholung im Laden oder lokale Lieferung. Shopify lohnt sich, wenn der Onlineumsatz wächst, wenn Sie einen echten Blog, mehrere Sprachen, mehr Themes und Apps oder feinere SEO-Kontrolle auf Produktseiten brauchen.

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