PageRank ist der Google-Algorithmus, der Seiten nach Menge und Qualität ihrer eingehenden Links bewertet. Funktionsweise, was davon bleibt und was zu tun ist.

Zusammenfassung
PageRank ist der von Larry Page und Sergey Brin entwickelte Linkanalyse-Algorithmus, der die Bedeutung einer Seite aus der Zahl und Bedeutung der verlinkenden Seiten ableitet. Er begründete Google 1998 und existiert in weiterentwickelter Form bis heute unter den Ranking-Systemen.
Möchten Sie mehr erfahren? Fragen Sie
PageRank ist ein Algorithmus, der die relative Bedeutung von Webseiten anhand der Links zwischen ihnen misst. Die Idee: Ein Link von Seite A zu Seite B ist eine Vertrauensstimme, und die Stimme einer wichtigen Seite wiegt mehr als die einer unbekannten. Larry Page und Sergey Brin beschrieben den Algorithmus 1998 als Stanford-Studenten in dem Aufsatz, der Google vorstellte. Der Name spielt auf Larry Page und auf das Wort „Page“ an.
Lange war PageRank das sichtbare Gesicht des SEO: Google zeigte in seiner Toolbar einen Wert von 0 bis 10, und ein ganzer Markt für Linkkauf entstand. Dieser öffentliche Wert verschwand 2016, das Prinzip blieb. Googles Dokumentation führt PageRank weiterhin unter den zentralen Ranking-Systemen und betont, dass er sich stark weiterentwickelt hat.
PageRank modelliert einen „zufälligen Surfer“, der Links zufällig anklickt und gelegentlich auf irgendeine Seite springt. Der PageRank einer Seite ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich dieser Surfer gerade dort befindet. Seiten mit vielen Links, vor allem von selbst stark verlinkten Seiten, sammeln eine höhere Wahrscheinlichkeit.
Aus der Originalformel folgen drei Regeln: Jede Seite verteilt ihren Wert auf alle ausgehenden Links, eine Seite mit 100 Links gibt jedem weniger weiter als eine mit 5. Ein Dämpfungsfaktor, im Originalaufsatz 0,85, steht für die Wahrscheinlichkeit, dass der Surfer weiterklickt. Und die Berechnung ist iterativ, bis sich die Werte im gesamten Webgraphen stabilisieren.
Ja, aber nicht mehr als sichtbaren Einzelwert. Googles Leitfaden zu seinen Ranking-Systemen nennt PageRank unter den Linkanalyse-Systemen. Im Laufe der Zeit kamen Filter gegen manipulative Links, das Attribut nofollow mit seinen Varianten sponsored und ugc sowie die Bewertung des Linkkontexts hinzu: Position auf der Seite, Ankertext und Thema der verlinkenden Website.
Seit 2016 sieht niemand außerhalb von Google den echten PageRank. Metriken wie Domain Authority von Moz, Domain Rating von Ahrefs oder Citation Flow von Majestic sind Schätzungen auf Basis eigener Linkindizes, nützlich zum Vergleich, aber nicht identisch mit Googles Berechnung.
PageRank fließt innerhalb einer Website ebenso wie zwischen Websites. Eine durchdachte interne Verlinkung lenkt Autorität zu den geschäftlich wichtigen Seiten: Kategorien, Leistungsseiten, zentrale Ratgeber. Wichtige Seiten sollten in wenigen Klicks erreichbar sein, verwaiste Seiten ohne interne Links erhalten keinen PageRank, und Seiten mit vielen Backlinks sollten auf die Seiten verlinken, die ranken sollen.
Gewinnen Sie Links von relevanten, vertrauenswürdigen Websites: Ein Link aus einer anerkannten Fachpublikation zählt mehr als Dutzende aus themenfremden Verzeichnissen. Erstellen Sie zitierwürdige Inhalte wie eigene Daten, Tools und vollständige Ratgeber. Verlinken Sie Ihre Seiten logisch mit beschreibenden Ankertexten und beheben Sie defekte Links und Weiterleitungsketten. Meiden Sie gekaufte Links ohne sponsored-Attribut, massenhaften Linktausch und private Blognetzwerke: Googles Spam-Richtlinien zielen ausdrücklich auf Linkschemata.
Im SEO erklärt PageRank, warum Backlinks zu den stärksten Ranking-Signalen zählen. Für GEO erweitert sich die Logik auf Zitate: KI-Assistenten, die im Web suchen, starten bei Suchergebnissen, in denen gut verlinkte Seiten besser platziert sind, und bevorzugen Quellen, die andere bereits zitieren.
Sorank hilft Ihnen, automatisch natürliche Backlinks zu erhalten: Die Funktion Backlink-Akquise setzt einseitige Links zwischen Websites seines Netzwerks mit mehr als 5000 Nutzern, in Artikeln zu Ihrem Thema.
PageRank hat Links zu Stimmen gemacht und Google möglich gemacht. Der öffentliche Wert ist verschwunden, das Prinzip prägt die Rankings weiter: Seiten, die von wichtigen und relevanten Seiten verlinkt werden, wiegen mehr, und dieses Gewicht fließt über interne Links. Hochwertige Backlinks und eine klare interne Struktur sind Ihre Hebel.
Weiterführend: Linkbuilding und Domain Authority. Quellen: der Originalaufsatz von Brin und Page (1998) und Googles Leitfaden zu den Ranking-Systemen.
Quellen
Nein. Google zeigt den PageRank seit 2016 nicht mehr öffentlich an. Tools wie Moz, Ahrefs oder Majestic bieten eigene Autoritätsmetriken auf Basis ihrer Linkindizes. Sie helfen beim Vergleich, bilden Googles interne Berechnung aber nicht ab.
Google behandelt nofollow, sponsored und ugc seit 2019 als Hinweise und entscheidet selbst, ob es sie berücksichtigt. Meist geben solche Links wenig oder keinen Ranking-Wert weiter, können aber Traffic und Bekanntheit bringen.
Ja. PageRank fließt über interne Links zwischen den Seiten Ihrer Website. Wer wichtige Seiten von der Startseite und von stark verlinkten Seiten aus verlinkt, bündelt den Wert dort, wo er zählt; verwaiste Seiten erhalten keinen.
SIE HABEN SORANK VOR IHNEN AUSPROBIERT
